Der zweite Tag unserer Pilgerreise stand ganz im Zeichen des Wortes Gottes aus der heutigen Liturgie. Im Evangelium hörten wir von den Voraussetzungen, um Jesus nachzufolgen, die uns stark an die Person des heiligen Stanisław Kostka erinnerten. Pater Paweł Białczyk ermutigte uns in seiner Predigt, nicht nur für die Gemeinschaften, die wir vertreten, sondern auch für die Ortskirche um Berufungen zu beten.
Im Evangelium sagte Jesus auch: „Wer einem dieser Geringsten, weil er mein Jünger ist, einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, der wird seinen Lohn nicht verlieren“ (Mt 10,42). Wir glauben daher, dass die außergewöhnliche Gastfreundschaft unserer Gastgeber aus der Pfarrei St. Margareta in Alkoven, in der wir übernachtet haben, sowie all jener freundlichen Menschen, die mit ihren Autos anhielten und uns eine Mitfahrgelegenheit anboten (und sehr begeistert auf die Nachricht reagierten, dass wir Pilger sind 🙂). Unseren Schwestern bot gestern sogar eine Familie an, sie in ihrem eigenen Haus zu beherbergen, „damit sie wenigstens etwas Wasser trinken können“... Wie man sieht, spielt sich das heutige Evangelium während unserer Pilgerreise ab…
Nach einem heißen und intensiven Tag, der mit der Eucharistiefeier und der Anbetung des Allerheiligsten Sakraments begonnen hatte, erreichten wir glücklich unsere Unterkunft in Waizenkirchen. Den Tag beendeten wir mit der gemeinsamen Komplet, also dem Gebet zum Tagesausklang, und dem Jasna-Góra-Appell. Bitte denkt vor dem Herrn an uns. Auch wir denken an euch. 😊










