Nach einem glühend heißen Montag brachte der heutige Tag etwas Erfrischung in Form eines leicht bewölkten Himmels, Windes und sogar eines kleinen Regenschauers. Wir begannen den Tag traditionell mit der Eucharistiefeier und der Anbetung Jesu im Allerheiligsten Sakrament. Diese Praxis zu Beginn des Tages wird uns, so hoffen wir, bis zum Ende unserer Pilgerreise begleiten.
Heute gibt uns die Kirche in der Liturgie ein anspruchsvolles Wort mit auf den Weg. Pater Paweł Jasina SChr erinnerte uns in seiner Predigt daran, dass jedes „Wehe“ Jesu für uns einen Heilswert hat. Und dass die Zurechtweisungen Jesu uns erheben, Leben schenken und nicht den Tod bringen. Gestärkt durch das Wort und die eucharistische Speise trafen wir uns noch zu einem gemeinsamen Frühstück, woraufhin wir aufbrachen.
Die heutige Etappe führte durch die malerische, ländliche Gegend Oberösterreichs und war nicht allzu lang. Unterwegs kamen wir an zahlreichen Kapellen vorbei, in denen neben einer Statue oder einem Bild der Muttergottes auch viele Darstellungen des Heiligen Florian, des Schutzpatrons dieser Gegend, zu finden waren. An einer dieser Kapellen sangen wir zu mehreren die Lauretanische Litanei. Denn wer sagt denn, dass man die Maiandachten nicht auch im Juli abhalten kann? 😉
Nachdem wir in Kallham angekommen waren, bereiteten wir gemeinsam das Abendessen zu und aßen es, und anschließend führte uns eine Frau aus der Pfarrei (in Begleitung ihrer Schwiegertochter, einer Polin, die als Dolmetscherin fungierte) durch die dortigeKirche Mariä Himmelfahrt. Voller Dankbarkeit beendeten wir den Tag mit dem Jasna-Góra-Appell und der Komplet, was einer weiteren guten Praxis entspricht, die wir bis zum Ende der Pilgerreise fortsetzen wollen.
Wie immer senden wir euch herzliche Grüße, gedenken euch in unseren Gebeten und empfehlen uns euch. 🙂












