Den vierten Tag unserer Pilgerreise begannen wir mit einem Marsch entlang der Straße, bevor wir auf einen Rad- und Wanderweg abbogen. Mit jedem weiteren Kilometer wurde der Weg anspruchsvoller, bis wir schließlich den Aufstieg auf dem Bergpfad in Angriff nahmen. Wir waren zwar ein wenig müde, aber die wunderschönen Ausblicke und das gemeinsame Pilgern gaben uns Kraft, selbst als sich herausstellte, dass wir wieder einmal den richtigen Weg nicht finden konnten.
Die Novizen der Gesellschaft Jesu pilgern weiterhin beharrlich in ihren Soutanen. Dadurch ziehen sie die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Die Reaktionen sind meist positiv: Manche winken, grüßen, andere fragen sie, wohin sie gehen und wer sie sind. Manche befürchten, dass es sich um eine muslimische Gruppe handelt.
Die Lektion des heutigen Tages…
Mühe, Erschöpfung und Ohnmacht ermöglichen es, sich selbst zu begegnen. Die Liebe zu sich selbst ist manchmal das Schwierigste… Deshalb sind die Arme des Guten Hirten so wichtig, der das verlorene Schaf aufspürt, das Verirrte zurückbringt, das Verwundete versorgt, das Kranke stärkt und das Fette und Starke beschützt.













