Sechste Etappe, erster Tag.
Wir begannen den Tag mit dem gemeinsamen Breviergebet. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den 30 Kilometer langen Weg nach Vipiteno. Malerische Berglandschaften, Wegkapellen, Flüsse und Bäche begleiteten unsere gemeinsame Pilgerreise im Gebet für eifrige Berufungen zum Priester-, Ordens- und Missionsleben.
Es fehlte auch nicht an Müdigkeit und schwierigeren Momenten. Gerade diese erinnerten uns daran, dass eine Pilgerreise nicht nur ein körperlicher Weg ist, sondern vor allem ein Weg des Herzens.
Dieser Tag war auch eine Gelegenheit, Dankbarkeit für die Gemeinschaft so unterschiedlicher Menschen zu zeigen, die diese Etappe der Staffel bilden. Mit uns unterwegs sind zwei Priester der Diözese Płock, Seminaristen des Jesuitenordens, Schwester Emanuela aus der Kongregation der Antonianerinnen sowie eine Katechetin aus Płock und Laienmitarbeiter der Caritas der Diözese Płock.
Wir beendeten den Tag mit einer Heiligen Messe in der ehemaligen Kapuzinerkirche der Heiligen Magdalena, wo wir gemeinsam mit den örtlichen Gemeindemitgliedern beteten. Während der Heiligen Messe erläuterte unser Priester die Idee des Berufungskoffers mit Reliquien der Heiligen. Dies löste bei den Gemeindemitgliedern große Begeisterung aus, führte zu Gesprächen über Polen und polnische Wallfahrtsorte und weckte den Wunsch, sich uns am nächsten Tag anzuschließen.
Heute brachte uns jeder weitere Schritt nicht nur unserem Pilgerziel näher, sondern vor allem Gott.






