Siebte Etappe, zweiter Tag
Wir begannen den Tag mit einer Heiligen Messe um 6:00 Uhr in der Kapelle der Kirche der Heiligen Familie in Rovereto. Dieser Ort ist etwas ganz Besonderes, da sich dort das Bildnis der Maria, Königin von Polen, aus Jasna Góra befindet. Nach der Messe hörten wir das Zeugnis von Frau Sylwia, einer in Italien lebenden Polin, und ihre Geschichte darüber, wie das Bildnis der Muttergottes von Tschenstochau in diese Pfarrei gebracht wurde. Diese Ikone ist ihr Ausdruck der Dankbarkeit für das Geschenk der Mutterschaft. Wir erlebten große Herzlichkeit seitens der dortigen Einwohner, und zum Abschluss erwartete uns eine Überraschung in Form eines morgendlichen italienischen Espressos von der Besitzerin des Cafés gegenüber der Kirche. Nach dieser wunderbaren Gastfreundschaft konnten wir uns voller Freude auf den weiteren Weg machen.
Heute begleitete uns ab der Hälfte unserer Strecke nach Malcesine – wo wir heute übernachten – ein malerischer Blick auf den Gardasee. Ein Teil unserer Gruppe nutzte zudem die Gelegenheit, den Aussichtsweg „Bussate Tempesta“ zu erkunden.
Den Tag beendeten wir mit einer gemeinsamen Anbetung des Allerheiligsten Sakraments und dem Jasna-Góra-Appell, verbunden mit einem Gebet für Priester-, Ordens- und apostolische Berufungen sowie für die Ehe. Bischof Szymon Stułkowski kam zu uns, zusammen mit Pfarrer Jarek, Herrn Jacek und dem fünfjährigen Janek, seinem Sohn. Der heilige Stanisław Kostka begleitet uns auf unserem Weg, und bei jedem Schritt sehen wir Zeichen der göttlichen Gnade.





