Es war ein langer und anstrengender Tag. Rom ist schon ganz nah, aber der Weg war nach wie vor anspruchsvoll. Als sich herausstellte, dass der Weg über eine stark befahrene Landstraße führte, mussten wir nach einer alternativen Route suchen. Auch die Sonne und das heiße Wetter waren wieder da.
Für eine vollständige Beschreibung unserer Wanderung nach Rom ist es erwähnenswert, dass sich in unserer 20-köpfigen Gruppe mehrere Pilgergruppen gebildet hatten. Da waren die Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit (Schw. Evangelista, Schw. Anna Maria, Schw. Loretta). Es gab die „schwarze“ Gruppe – die Seminaristen des 4. Jahrgangs, die seit einem Jahr eifrig die Soutane tragen. Und schließlich gab es die Mariengruppe, die lautes Singen anregte, angefangen bei den Stundengebeten, und mit Marienliedern betete.
An diesem Tag schlossen sich uns eine Polin und ein Italiener sowie Pater Piotr Majtyka an, ein Absolvent unseres Priesterseminars in Płock, der in Island tätig ist und derzeit in Rom studiert.
Am Ende des Tages standen wir vor den Toren Roms.















