Neunte Etappe, zweiter Tag.
Wir begannen den Tag mit einer Eucharistiefeier und machten uns voller Kraft auf den Weg. Und als das Lied „Barka“ erklang, spürten wir wohl noch stärker, dass diese Pilgerreise eine Einladung zum Weg ist – nicht nur zu dem, den wir mit unseren Füßen zurücklegen, sondern vor allem zu dem, auf dem Gott uns im Herzen führt
Während der Pilgerreise begleiten uns Gespräche, das gegenseitige Kennenlernen und vor allem das Gebet für neue Berufungen.
Am zweiten Tag legten wir 17 Kilometer von Pieve Santo Stefano nach Sansepolcro zurück, einer wunderschönen, historischen Stadt im Herzen der toskanischen Valtiberina. Ihre Wurzeln liegen in der Überlieferung zweier Pilger, die auf ihrer Rückreise aus dem Heiligen Land hier Rast machten; im Laufe der Zeit entstand rund um diesen Gebetsort eine Stadt, die „Heiliges Grab“ genannt wurde.
Am Abend machte sich ein Teil der Pilger auf den Weg zum Eremo di Montecasale – einem inmitten grüner Wälder versteckten Ort, der eine ganz besondere franziskanische Atmosphäre ausstrahlt.
Vor uns liegen weitere Tage und weitere Kilometer. Ziel: Assisi.














