Wir begannen den nächsten Wandertag, als es in Spoleto noch dunkel war. Schon die erste Etappe war sehr anspruchsvoll. Die Route führte bergauf in die Altstadt, über mittelalterliche Treppen und anschließend entlang einer stark befahrenen Straße. Unterwegs warteten viele Überraschungen auf uns: eine gesperrte Straßenstrecke, eine falsche Wegwahl – denn wie sich herausstellte, hat das Navi nicht immer recht. An einem bestimmten Punkt der Wanderung teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die offizielle Streckenlänge betrug 24 km, aber einige legten 30 km zurück. Wie einer der Teilnehmer sagte: „Warum kürzer gehen, wenn man auch länger gehen kann?“ Unterwegs trafen wir sehr nette und gastfreundliche Menschen, die uns mit duftendem Kaffee, einem Glas kaltem Wasser und einem leckeren Gebäck verwöhnten.
Den Abschluss des Tages bildete eine Heilige Messe im Oratorium unter der Leitung von Präfekt Paweł Baliński, gefolgt von einem Abendessen, bei dem der Rektor Gerichte der italienischen Küche servierte.




































