Wir haben den heutigen Tag gegen 6:00 Uhr begonnen. In der Nacht und am frühen Morgen hat es geregnet, wodurch die Luft frisch und die Temperatur angenehm zum Wandern war. Nach den ersten 7 Kilometern legten wir eine kurze Pause für Kaffee und Frühstück ein.
Hinter uns lagen die wunderschönen Landschaften Umbriens, und vor uns eröffneten sich immer deutlicher die Landschaften Latiums. Auf unserem Weg erwartete uns ein anspruchsvoller Aufstieg zum Gipfel. Auch wenn es uns viel Mühe gekostet hat, haben die wunderschönen Ausblicke die Anstrengung belohnt. Die heutige Etappe war kürzer als die gestrige, weshalb wir bereits vor Mittag unser Ziel erreichten.
In Fara in Sabina wurden wir von den Klarissen-Eremitinnen begrüßt, die im örtlichen Kloster leben. Rund um das Kloster erstrecken sich außergewöhnliche Ausblicke, die einem den Atem rauben. Das Kloster selbst besticht durch seine Schlichtheit und Schönheit und verkörpert perfekt den franziskanischen Geist.
Dank der Gastfreundschaft der Schwestern konnten wir uns auch vom Kochen erholen – sie bereiteten uns ein köstliches Mittagessen zu und verwöhnten uns am Abend mit lokalen Spezialitäten.
Unser Tag endete mit einer Eucharistiefeier mit wunderschönen Gesängen, bei der Pater Wojciech in seiner Predigt darauf hinwies, die Welt mit Gottes Augen zu betrachten.
Ein weiterer Tag liegt hinter uns – voller wunderschöner Ausblicke, Begegnungen und Dankbarkeit für die Menschen, die Gott auf unseren Pilgerweg stellt.













